Osterfeuer und Mondaufgang

Jetzt kann der Sommer kommen: die letzten Zuckungen von Väterchen Frost
wurden mit den vereinten Kräften der etwa vierhundert Kinder und
Erwachsenen auf der Halbinsel Holnis hinweggefegt. Bei einer Wetterlage, so entspannt wie lange nicht mehr, konnte der Touristikverein Glücksburg wieder Einheimische und Urlauber aus nah und fern zu seinem traditionellen Osterfeuer begrüßen. Kinder genossen die selbstgebackenen Stockbrote an zwei Feuerstellen und die Erwachsenen das umfangreiche Getränke-Buffet: die vom Verein Schönes Glücksburg initiierte Müllsammelaktion am Strand wurde von der Flensburger Brauerei durch einen daran anschließenden Verkostungstresen beim Osterfeuer, sodass die gesamte Palette von Hopfenblütentees von alkoholfreiem Radler bis zum klassischen Pils im Angebot war. Auch Feuerzangenbowle und Bratwurst erfreuten sich großer Beliebtheit bei den zahlreichen Gästen. Das Osterfeuer, dass bei einsetzender Dämmerung entfacht wurde, erhielt zwischenzeitlich Konkurrenz durch den Vollmond, der sich prachtvoll scheinbar aus den Fluten der Außenförde bei Brunsnaes erhob. Dabei stand das Osterfeuer zunächst unter keinem guten Stern; waren es doch Nachbarn der gastgebenden Familie Bartsch, die wenige Tage zuvor mit dem Ruderboot tragisch auf der Förde verunglückt waren.
In besinnlicher Atmosphäre weilten die letzten Gäste noch einige Stunden bei Gitarrenklängen als Brandwächter an der glimmenden Holzkohle, die in den nächsten Tagen ihrer weiteren Verwendung zugeführt werden soll: seit mehreren Jahren verwendet der Familienbetrieb Bartsch die gewonnene Holzkohle erfolgreich zur Herstellung von "terra preta" als Grundlage für ihren Gemüseanbau auf Hochbeeten. Beim nächsten Osterfeuer können dann vielleicht die Ergebnisse dieser Kreislaufwirtschaft angeboten werden.

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Osterfeuer und Mondaufgang

Jetzt kann der Sommer kommen: die letzten Zuckungen von Väterchen Frost
wurden mit den vereinten Kräften der etwa vierhundert Kinder und
Erwachsenen auf der Halbinsel Holnis hinweggefegt. Bei einer Wetterlage, so entspannt wie lange nicht mehr, konnte der Touristikverein Glücksburg wieder Einheimische und Urlauber aus nah und fern zu seinem traditionellen Osterfeuer begrüßen. Kinder genossen die selbstgebackenen Stockbrote an zwei Feuerstellen und die Erwachsenen das umfangreiche Getränke-Buffet: die vom Verein Schönes Glücksburg initiierte Müllsammelaktion am Strand wurde von der Flensburger Brauerei durch einen daran anschließenden Verkostungstresen beim Osterfeuer, sodass die gesamte Palette von Hopfenblütentees von alkoholfreiem Radler bis zum klassischen Pils im Angebot war. Auch Feuerzangenbowle und Bratwurst erfreuten sich großer Beliebtheit bei den zahlreichen Gästen. Das Osterfeuer, dass bei einsetzender Dämmerung entfacht wurde, erhielt zwischenzeitlich Konkurrenz durch den Vollmond, der sich prachtvoll scheinbar aus den Fluten der Außenförde bei Brunsnaes erhob. Dabei stand das Osterfeuer zunächst unter keinem guten Stern; waren es doch Nachbarn der gastgebenden Familie Bartsch, die wenige Tage zuvor mit dem Ruderboot tragisch auf der Förde verunglückt waren.
In besinnlicher Atmosphäre weilten die letzten Gäste noch einige Stunden bei Gitarrenklängen als Brandwächter an der glimmenden Holzkohle, die in den nächsten Tagen ihrer weiteren Verwendung zugeführt werden soll: seit mehreren Jahren verwendet der Familienbetrieb Bartsch die gewonnene Holzkohle erfolgreich zur Herstellung von "terra preta" als Grundlage für ihren Gemüseanbau auf Hochbeeten. Beim nächsten Osterfeuer können dann vielleicht die Ergebnisse dieser Kreislaufwirtschaft angeboten werden.

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31. März 2018: Osterfeuer des Touristikvereins auf Holnis


Endlich hatten wir mal wieder einen Winter! Schneemänner bauen und Schlitten fahren kannten die Jüngeren ja nur noch aus dem Fernsehen.

Aber jetzt soll auch mal Schluss sein mit Eis kratzen und Schnee kehren - meint zumindest der Touristikverein Glücksburg

und bittet um die Mithilfe seiner Mitglieder und unserer Urlaubsgäste:

am Ostersamstag wollen wir die letzten Winterzuckungen zum Schmilzen bringen mit unserem traditionellen Osterfeuer auf Holnis.

Ab 18 Uhr können Kinder Stockbrote backen, gegen 19 Uhr werden die gesammelten Holz- und Reisigreste den Flammen übergeben.
Für´s sich selber Einheizen gibt es Theresias Original Feuerzangenbowle, doch auch für Abkühlungen ist gesorgt.

Das Osterfeuer findet wieder statt auf dem Gelände von Familie Bartsch auf Holnis am östlichen Ende des Ziegeleiwegs.

Ihr Touristikverein-Gluecksburg.de

 

Osterfeuer 2018

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Stockbrot am Lagerfeuer für die Kinder

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Feuer gegen die Kälte

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Feuerzangebole fürs Gemüt

Allenthalben zufriedene Gesichter bei Gästen und Veranstaltern des traditionellen Osterfeuers auf der Glücksburger Halbinsel Holnis gab es am vergangenen Samstag.

Zum  - geschätzt - dreißigstenmal lud Familie Bartsch ein, um den letzten Zuckungen des Winters den Rest zu geben - und er war chancenlos angesichts der Übermacht.

Die vom Glücksburger Touristikverein vorbereiteten zehn Kilogramm Teig und fünfzig Stockbrotstöcke reichten kaum für den großen Andrang der Kinder, für die eine zweite Feuerstelle eingerichtet wurde.

Auch aus dem Umland oder während ihres Osterurlaubs kam ein großer Teil der weit über 300 Gäste, die sich dennoch gut auf dem Gelände verteilten. Nur bei der klassischen Feuerzangenbowle und dem erstmalig kredenzten Fliederbeer-Apfel-Punsch bildeten sich zeitweise Schlangen. Junge Leute wie Nils aus Hamburg genossen die entspannte Atmosphäre: "In der Großstadt gibt´s bei solchen Events schnell mal Randale oder kaputte Gläser. Hier ist das ein richtig chilliges Familienfest."  Andere lauschten mit versonnenem Blick in die Glut den Ausführungen von Reinhard Bartsch, der erstmals nach dem nepalesischen Kontiki-Konzept vorab eine Grube ausgehoben hatte: "So können wir einen größeren Anteil Holzkohle gewinnen und damit anschließend beim Humusaufbau eine erhöhte Speicherfähigkeit erreichen." Familie Steiner aus Lübeck, die im artefact Gästehaus ihren Osterurlaub verbrachten, freuten sich, dass eine solche Veranstaltung ohne Kommerz rein ehrenamtlich auf die Beine gestellt werden konnte.

Bis spät in die Nacht und bei fast frühlingshaften Temperaturen harrten die letzten Brandwächer aus, um die Glut in die Sommerzeit zu retten. "...und im nächsten Jahr gerne wieder" war die einhelllige Meinung

 

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